Zurück zum Anfang

Im April 2018, vor über eineinhalb Jahren, ist der Entschluss meiner Weltreise entstanden, nach dem die Idee der Weltreise vor vielen Jahren geboren und bis darin gereift ist. Inzwischen sind es nur noch ein paar Wochen bis zur Abreise, Tage können gezählt werden. Die Vorbereitung sind abgeschlossen. Es gilt nur noch die Dinge der letzte Wochen und Tage zu erledigen. Die Weltreise ist heute voll ausgewachsen.

Nun führte mich ein Buch wieder zum Anfang, als die Planung der Weltreise begann und noch weiter in Vergangenheit. Allerdings nur in meinen "Gedanken", praktisch ohne Bedeutung. Ich möchte euch gern das Buch "No worries - Backpacking für Einsteiger" vollstellen. Es spricht aus meiner Seele. "No worries" heißt in der australischen Umgangssprache "Mach Dir keine Sorgen!".

Neben den viele praktische Informationen zum Reisen mit dem Rucksack beschäftigt der Autor mit der grundsätzlichen Frage der Ängste und Unsicherheiten, die eine lange Rucksack-Reisen mit sich bringen. Der Autor gibt einleuchtende und glaubhafte Argumente, warum Rucksack-Reisen eine besondere Art des Reisens ist und warum man kein Angst davor haben muss.  

Beispiel Thema Sicherheit: Viele sehen fremde Länder als "gefährlich" für alleinige Reisende an.  Grundsätzlich merkte der Autor eingangs an, dass die ganze Welt sicherer ist, als man denkt. Meine Worte immer wieder. Weiterhin kann auf der ganze Welt einem immer was passieren, in Bangkok, aber auch in München, oder Koblenz. Natürlich gibt es wirkliche "gefährliche" Länder, wo man als Fremder und Tourist achtsam sein sollten. Der Autor kategorisiert die Länder in vier Gefahrstufen, bezogen auf alleinige Rucksack-Reisende, männliche UND weibliche.

Die sicherste Rucksack-Länder sind Australien, Neuseeland und West-/Nordeuropa.

Danach folgen Länder in Südostasien, z.B. Thailand. Obwohl diese Länder arm sind, ist die Kriminalitätsrate sehr gering. Dies entspricht auch meine persönliche Erfahrung. Die Menschen dort sind in der Grundhaltung ehrlich. Natürlich muss man als Tourist ein bisschen aufpassen. Aber das schlimmste, was mir passiert ist (UND noch wird) ein bisschen Geld zu "verlieren", durch z.B. erhöhte Preise auf dem Markt, unnötig längere Strecken mit dem Taxi etc. Vor allem in Großstädte oder in Touristenbrennpunkte sind solche Gaunereien an der Tagesordnung. In ländliche Gebieten jedoch kann man sich vollkommen sicher fühlen, trotz noch größerer Armut als in Großstädte.

Süd- und Mittelamerika gehören der nächste Kategorien an. Grund ist natürlich wieder die Armut der Menschen. Verzweiflung treibt die Menschen zu Diebstähle und Betrug. Aber wenn man ein bisschen aufpasst und Regel einhält, z.B. nicht mit Schmuck oder teure Uhren protzen, Respekt zu den Menschen zeigen (nicht "überheblich" cool sein) etc.
Was mich hier aber SEHR überrascht hat: USA wird ebenfalls in dieser Kategorie eingeordnet. Echte Armut jedoch kann dies nicht sein, aber vielleicht ist Schwellstelle zu Diebstahl und Betrug niedriger. Typisch Amies!

Der Schluss bilden Länder mit Konflikt-Potenzial politischer und gesellschaftlicher Art, z.B. Nord-/Mittelafrika, Osteuropa.
Natürlich gibt es noch mehr Rucksack-Länder zu nennen, die hier jetzt nicht aufgeführt werden, z.B. Kanada, Südafrika, Mexiko usw. Im einzelnen sollte man sich auf der Internet-Seite des Auswärtigen Amt informieren, wobei man die Warnungen nicht überbewerten sollte.

Letztendlich, so im Buch, geht es nur um das persönliche Gefühl der Sicherheit. Jeder Rucksack-Reisender soll das Land bereisen, wo er sich sicher und wohl fühlt. Anfänger sollten mit Europa beginnen. Südostasien, z.B. Thailand, ist ein sehr gefragtes Ziel für Rucksack-Reisende, aufgrund der sehr gute Infrastruktur, als Urlaubsland (Sonne, Meer) und eben der relativ sichere Lage. 

Sicherheit ist aber nur ein Thema, was im Buch angesprochen wird und eine gewisse Ansicht auf Rucksack-Reisen bringt, zumindest eine Bestätigung was ich schon wusste bzw. erfahren habe. Eine weitere Vielfalt von weitere Thema bietet interessante Dinge: Budget, Kulturschock, Jetlag, Allein reisen (als Mann UND Frau), etc. etc. Wichtige Themen werden in einige Kapiteln genauer betrachtet.

An praktische Tipps  und Links im Internet fehlt es nicht. Z.B. bei Thema Flug gibt es zwei Links, die ich mir unbedingt anschauen muss. Nummer eins beantwortet die Frage "Welcher Platz im Flugzeug ist der beste?", natürlich unter Berücksichtigung des Flugzeugmodells: Seatguru.com. Ein andere Link beantwortet die Frage "Wieviel Beinfreiheit habe ich bei einer bestimmte Airline?": www.fairliners.com/sitzabstand. Der Autor hier auch Themen wie Flugangst an, was für viele ein wichtiges Thema ist. Wodurch diese überhaupt verursacht wird, Kontrollverlust, und wie man sie überwinden kann.

Das Buch ist einfach geschrieben und lässt sich schnell "durcharbeiten". Ich habe es in 3 Tage durchgelesen. Und ich kann es nur weiter empfehlen.

Was ich mitnehme? Es gibt noch viel andere Rucksack-Länder als nur Thailand, die man allein bereisen kann, z.B. Neuseeland.  

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