Die ultimative Frage des Monats ... Teil 1
… lautet:
Was ist der Sinn des Lebens?
Dies ist seit Menschengedenken die ultimative Frage des Monats für JEDEN Monat unter den Menschen!
Aber mich beschäftigt im Moment eine weitere Frage, die genau so wichtig ist:
Wie packe ich mein Rucksack?
Wer jetzt zu faul ist, das alles zu lesen, kann sich auch das Video von "Anja & Daniel - Geh mal Reisen" anschauen.
Mit einfach Klamotten rein werfen ist nicht. Das Packen von einen Rucksack für eine sechs monatige Reise um die Welt sollte gut durchgedacht sein. Da sind einige Aspekte zu beachten, zwei davon sind von grundlegender Bedeutung: Stauraum und Gewicht.
Nun will ich mal zum Gewicht kommen und mal ein Rechenbeispiel aufzeigen, um wie viel Kilogramm wir sprechen: ein handelsüblicher Wasserkasten mit volle 12x0,7l-Flaschen wiegt 17 kg und umfasst 33 l. Mein Rucksack hätte ohne weiteres für zwei volle Wasserkästen Platz, sprich 34 kg. Das ist eine ganze Menge, wenn man es mit sich herumschleppen will, zwei volle Wasserkästen! Das Gewicht ist also ein wesentlicher Punkt. Es bringt also nichts, einen riesigen Trekking-Rucksack (80 l + Nebenfach), der zwar viel Stauraum bietet, aber nicht zu schleppen ist.
Nun gilt es diese beide konkurrierte Größen, Stauraum und Gewicht, im Einklang zu bringen.
Kurz gesagt, ich muss mich beim Packen der Sachen immer fragen: Brauche ich den Gegenstand wirklich?
Was ist der Sinn des Lebens?
Dies ist seit Menschengedenken die ultimative Frage des Monats für JEDEN Monat unter den Menschen!
Aber mich beschäftigt im Moment eine weitere Frage, die genau so wichtig ist:
Wie packe ich mein Rucksack?
Wer jetzt zu faul ist, das alles zu lesen, kann sich auch das Video von "Anja & Daniel - Geh mal Reisen" anschauen.
Mit einfach Klamotten rein werfen ist nicht. Das Packen von einen Rucksack für eine sechs monatige Reise um die Welt sollte gut durchgedacht sein. Da sind einige Aspekte zu beachten, zwei davon sind von grundlegender Bedeutung: Stauraum und Gewicht.
Beides stehen "konkurrierend" gegenüber, d.h. ein sehr großer Rucksack bietet zwar viel Platz, aber dann wird das Gewicht hoch. Will man weniger Gewicht herumschleppen, dann muss man mit weniger Platz aus kommen. Viel Platz mit wenig Gewicht bzw. wenig Gewicht mit viel Platz gibt es nicht.
Daher ist die Größe eines Rucksackes entscheidend. Bezüglich der Größe gibt es eine Vielfalt von Rucksäcke, angefangen von kleine Daypacks (20-30l) bis zu riesige Trekking-Rucksäcke (bis zu 100l).
Mein Rucksack, ein Deuter Aircontact Pro 60 + 15, hat einen Stauraum von 60 l + 15 l. Dies ist eine mittlere Größe von Trekking-Rucksäcke. "60l + 15l" bedeutet, dass der Rucksack ein Volumen von 60l hat, aber durch einen höhenverstellbaren Deckel kann man ihn um 15l erweitern. Dies ist von der Größe her ein typischer Männer-Rucksack, für Frauen ist ein 55l+10l-Rucksack typisch. Nach meiner Meinung, alles war darüber hinaus geht, z.B. 80l, ist nicht zweckmäßig (außer man ist ein Bär von Mann).
Nun will ich mal zum Gewicht kommen und mal ein Rechenbeispiel aufzeigen, um wie viel Kilogramm wir sprechen: ein handelsüblicher Wasserkasten mit volle 12x0,7l-Flaschen wiegt 17 kg und umfasst 33 l. Mein Rucksack hätte ohne weiteres für zwei volle Wasserkästen Platz, sprich 34 kg. Das ist eine ganze Menge, wenn man es mit sich herumschleppen will, zwei volle Wasserkästen! Das Gewicht ist also ein wesentlicher Punkt. Es bringt also nichts, einen riesigen Trekking-Rucksack (80 l + Nebenfach), der zwar viel Stauraum bietet, aber nicht zu schleppen ist.
Für das Gewicht, wie schwer ein Rucksack letztendlich sein darf, gibt es eine einfache Regel. Dabei wird zwischen Mann und Frau wegen dem Körperbau unterschieden. Für Männer, also für mich, gilt: 20% meines Körpergewichtes ist gut, 25% ist noch ok, aber 30% ist "Puh!!!".
In Zahlen bedeutet: Ich wiege momentan um die 94 kg. 20% davon ist 18,8 kg und 25% ist 23,5 kg. Also kann man sagen 20 kg ist ideal! Je weniger ist natürlich besser, erfahrungsmäßig ist 20 kg schon eng.
Nun gilt es diese beide konkurrierte Größen, Stauraum und Gewicht, im Einklang zu bringen.
Beim Packen meines Rucksackes muss ich an einem meiner Lieblingsfilme denken: "Wild - Der große Trip". Eine junge Frau macht sich auf dem Weg, um auf eine 2.000-Kilometer-Wanderung entlang des Pacific Crest Trails an der Westküste der USA zu wandern. Natürlich mit Rucksack! Dies ist ihre erste Rucksack-Wanderung
Kurz gesagt, ich muss mich beim Packen der Sachen immer fragen: Brauche ich den Gegenstand wirklich?
Um überhaupt einen Überblick zu bekommen, macht man eine Checkliste von Dinge, die man vielleicht mitnehmen könnte. Nach meiner vielen Reisen habe ich über die Zeit eine persönliche Checkliste erstellt. Allerdings gilt diese nur für eine mehrtägige Städtereisen oder für 2-3 Wochen Thailand&Co. Eine Checkreise für eine Weltreise dürfte ein bisschen anderes aussehen.
Im Internet gibt es jede Menge Checkliste, z.B. auf der Seite packlisten.org kann man vordefinierte und personalisierte Checklisten für viele mögliche Reisearten ausdrucken. Hat man diese Checkliste erstellt, dann prioritisiert man die Gegenstände nach Wichtigkeit, für den nächsten Schritt.
Nun kommt der praktische Teil: das Probe-Packen. Dies kann etwas länger dauern und erfordert viele Entscheidungen, wie "Was und wie viel hole ich davon mit?", "Was lasse ich hier?" (je nach Priorisierung), etc. Jeder Platz soll ausgenutzt werden, jeder Winkel und Ecke. Und man sollte nicht vergessen, den Rucksack zwischendurch zu wiegen.
Apropos: neben dem Packen ist es ultrawichtig, dass der Rucksack in jeder Hinsicht richtig eingestellt ist und optimal sitzt.
Man sollte auf jeden Fall auf Youtube von erfahrene Rucksack-Reisende anschauen, die zeigen, wie man ein Rucksack packt, z.B.
Deren Tipps sind goldwert, ABER es gibt auch viele Videos, auf denen viel zu viel eingepackt wird etc. Also schaut euch mehrere Videos an.
Wie ihr seht, ist das Packen eines Rucksackes eine richtige Wissenschaft für sich, die erst man erlernen muss. Bis heute packe ich immer noch viel zu viel ein, aber wenn ich mal an früher denke, als der Rucksack noch "Puh!" war, ist es heute schon wesentlich besser.
In Teil 2 schreibe ich über mein "Probe-Packen". Momentan habe ich den Rucksack mal kurz gepackt und komme auf 12 kg. Dies ist ok, allerdings kommen noch einige Sachen dazu ...
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