Weltreise in Gefahr???
Ok, nicht die ganze Weltreise ist in "Gefahr".
Buschbrände in Australien
![]() |
| Quelle: Getty Images |
Wer jedoch im Moment Nachrichten liest oder schaut, hat von den schlimme Buschbrände an der Ostküste von Australien mit bekommen. Die Hauptstadt Sydney ist in gesundheitsschädlichen Qualm eingehüllt. Die Sicht beschränkt sich auf ein paar Meter.
Allein in der Umgebung Sydneys wüten etwa 80 Brände. Im Nordwesten gibt
es eine rund 60 Kilometer lange Feuerfront. Mehr als 2000 Feuerwehrleute
sind im Einsatz. In der Stadt selbst war die Sicht in großen Teilen der
Stadt sehr schlecht. Mehr als 500 Mal ging im Lauf des Tages wegen des
ungewöhnlich dichten Rauchs versehentlich Feueralarm los.
![]() |
| Quelle: dpa |
Die Feuer wurden durch hohe Temperaturen und starken Wind
weiter angefacht. Auch in den nächsten Tagen ist keine Entspannung in
Sicht. Im Gegenteil: Laut Wettervorhersage steigen die Temperaturen bei
starkem Wind und geringer Luftfeuchtigkeit auf mehr als 40 Grad.
Diese Brände wüten bereits seit Oktober, sprich zwei Monate schon, und ein Ende ist nicht in Sicht. Ich werde zwar am 08.April nur für drei Stunden in Sydney verbleiben, für eine Zwischenladung nach Cairns. Cairns liegt im Norden Australiens und wird hoffentlich nichts davon abbekommen.
Die Rundreise endet jedoch in Sydney und ich verbringe dort, bevor ich am 08.Mai wieder nach Deutschland zurück kehre, drei Zusatznächte dort.
Hoffentlich ist bis darin wieder der normale Alltag eingekehrt, zumindest ist der gefährliche Qualm weg.
Apropos Australien:
Hörbuch-Tipp: Frühstück mit Kängurus: Australische Abenteuer

Ich höre momentan ein sehr witziges Hörbuch. Es handelt sich un einen Reisender (kein Backpacker!), der zum ersten Mal Australien besucht und mit Eisenbahn&Co. durch das Land reist. Das Hörbuch gibt es natürlich auch im Buchform, allerdings empfehle ich das Hörbuch. Der Erzähler ist echt super und erzählt es auch winzig.
Aber das Buch zeichnet mir, auf einer lustige Weise, ein sehr gefährliches Land auf. Sehr tödliche Tiere, Schlangen, Spinnen, Quallen etc. Sehr extreme Wetterbedingungen, 30 Grad in Outback, BRRR, kalt!, 48 Grad ist zwar viel, aber keine Seltenheit. Extreme Entfernungen und geringe Bevölkerungsdichte außerhalb den Großstädte. Wer sich in der Outback verläuft, kann sich schon mal seine Rede zurecht legen, wenn er seinem Schöpfer gegen übertritt.
Ich erwarte zwar jetzt nicht an jeder Ecke irgendeine Gefahr, aber mal ein Beispiel, was mich beschäftige:
Quallen! Wie ihr wisst, gehe ich gerne in das Meer schwimmen. An den Küsten Australiens gibt es aber gefährliche Quallen (und Krokodile).
Wir sprechen jetzt nicht von Quallen, die der eine oder andere mal in Spanien oder wo anderes in Europa erlebt hat und auch mal als Kind angefasst hat, "IIIIEE, wie eklig!!!!". Australische Qualle sind sehr gefährlich. Die Box Jellyfish (Seewespe) ist sogar so giftig, dass sie bei Berührung ein Mensch töten kann. Zwar gibt es spezielle Badestrände, die im Wasser mit Netz abgesperrt sind, von Rettungskräfte überwacht werden. Es gibt Warnschilder, etc. etc. Offiziell beginnt die Quallensaison am 1. Oktober und endet am 1. Juni. In diesem Zeitraum bin ich in Australien. Und überhaupt glaube ich nicht, dass eine Qualle am 1.Juni denkt "Och, heut ist ja der letzte Tag. Da schwimm ich mal net mehr an den Küsten herum!". Durch Quallen sterben mehr Menschen, als durch Haie. Ach du Schreck, Haie gibt es ja auch noch!
Ich werde bei meinem längeren Aufenthalt in Cairns wohl wenig oder gar nicht im Meer aufhalten.


Kommentare