Das Thaipusum Festival
Kuala Lumpur, 07/08.02.2020
Das Thaipusum Festival
In Batu Caves angekommen, floss ein dichter Strom von Menschen
aus dem Bahnhof, durch Verkaufsständen bis zu einem riesigen Platz
vor dem Tempel. Der Tempel selbst ist hoch oben im Fels und in
einer Höhle gebaut. Batu heißt übersetzt "Stein" und Caves heißt
"Höhle". Erreichbar ist er nur über eine große, lange Treppe,
mit 272 steile Stufen. "Puh, das wird ein schöner Marsch" dachte
ich bei diesem Anblick mir. Neben der Treppe bewachte eine 42
Meter hohe, mit Gold verzierte Statue den Tempel. Sie stellte die
hinduistischen Gottheit Murugan dar. Und überall waren dicht
gedrängte Menschen, unten auf dem Vorplatz, auf der Treppe
schleppte sich eine Menschenmasse mühsam und langsam zum Tempel
hoch, und im Tempel umringt diese viele Menschen um die viele
Gottheiten, um zu denen zu beten.
Das Thaipusum Festival
Am Freitag, den 07. Februar dieses Jahres kam ich auf meiner
Weltreise in der Metropole Kuala Lumpur an. Kuala Lumpur liegt in
Malaysia, mitten in Asien. Diese riesige Stadt übte bei mir
persönlich keinen besonderen Reiz aus, nur riesige Hochhäuser, kaum
Sehenswürdigkeiten, und vorallem sind die Menschen sehr
unfreundlich.
Am zweiten Tag besuchte ich Batu Caves, einen Tempel der Hindus
außerhalb der Stadt. Ich hatte Glück. Am 8. Februar fand dieses Jahr
bei dem Tempel das Thaipusum Festival statt.
Ich hatte noch nie so viele Menschen auf einem Haufen gesehen. Schon
der Zug von Kuala Lumpur zu Batu Caves platzte voller Menschen
indischer Herkunft aus allen Nähnte. Ich wusste zumindest, dass ich
im richtigen Zug bin.
In Batu Caves angekommen, floss ein dichter Strom von Menschen
aus dem Bahnhof, durch Verkaufsständen bis zu einem riesigen Platz
vor dem Tempel. Der Tempel selbst ist hoch oben im Fels und in
einer Höhle gebaut. Batu heißt übersetzt "Stein" und Caves heißt
"Höhle". Erreichbar ist er nur über eine große, lange Treppe,
mit 272 steile Stufen. "Puh, das wird ein schöner Marsch" dachte
ich bei diesem Anblick mir. Neben der Treppe bewachte eine 42
Meter hohe, mit Gold verzierte Statue den Tempel. Sie stellte die
hinduistischen Gottheit Murugan dar. Und überall waren dicht
gedrängte Menschen, unten auf dem Vorplatz, auf der Treppe
schleppte sich eine Menschenmasse mühsam und langsam zum Tempel
hoch, und im Tempel umringt diese viele Menschen um die viele
Gottheiten, um zu denen zu beten.
Zwischen diesen Menschen waren Männer, die auf ihren Schulter
schwere Holzgerüste trugen. Oben auf dem Gerüst waren kunstvolle,
große Bilder von Gottheiten oder nur schöner Schmuck aus farbenfrohe
Blumenkränze angebracht. Langsam und immer wieder pausierend trugen
sie das schwere Gerüst über den Platz, hoch die Treppe bis in das
Innere des Tempel. Begleitet wurden sie von Familie und Freunden,
die sie anfeuerte, ihnen kurz halfen, wenn es mal zu schwer wurde,
und ihnen zu trinken gaben. Manche tanzten sogar auch noch mit dem
Ding auf dem Rücken. Ich begann schon nur Zuschauen zu schwitzen.
Wir müsst bedenken, in Malaysia ist es heiß und schwül, so wie bei
uns im letzten Sommer, über 30 Grad und wenn man auch noch von allen
Seiten eingeengt wird, wird es noch "wärmer". Diese Menschen nehmen
sich eine übermenschliche Tortur auf sich.
Das Thaipusum Fest ist ein Fest der Schmerzen für diese Pilger.
Thaipusam wird hauptsächlich von den tamilischen Hindus zu Ehren
des Gottes Murugan gefeiert und findet jedes Jahr Ende Januar oder
Anfang Februar zum Vollmond statt. Durch die Selbstkasteiung
wollen die Pilger ihrem Gott dafür danken, dass er ihnen bei einer
schwierigen Lebenssituation weitergeholfen hat oder einfach nur
für ihre Sünden büßen.
Ich kämpft mich durch die Menge oder ließ mich in den Strom auf
der Treppe treiben. Während dem Aufstieg beoachtet ich überall die
beühmte Jade-Affen, wie sie in den Felsen und im Gebüsch
herumkletteren. Irgendwann kam oben an, nass geschwitzt, aber
stolz, es gepackt zu haben. Aber was zum Teufel war das denn? In
der Tempelanlage, die riesig war, war noch eine Treppe, eine
kleinere Treppe. "Na Jung, jetzt nicht schlapp machen, wenn die
Jungs mit dem Gerüst das packen, werde ich es wohl ohne Gerüst
auch packen" dachte ich zu mir.
Ich kämpft mich durch die Menge oder ließ mich in den Strom auf
der Treppe treiben. Während dem Aufstieg beoachtet ich überall die
beühmte Jade-Affen, wie sie in den Felsen und im Gebüsch
herumkletteren. Irgendwann kam oben an, nass geschwitzt, aber
stolz, es gepackt zu haben. Aber was zum Teufel war das denn? In
der Tempelanlage, die riesig war, war noch eine Treppe, eine
kleinere Treppe. "Na Jung, jetzt nicht schlapp machen, wenn die
Jungs mit dem Gerüst das packen, werde ich es wohl ohne Gerüst
auch packen" dachte ich zu mir.
Letztlich kam ich oben an. Belohnt wurde ich mit einem Blick über
die ganze Tempelanlange. Für mich war dieses Fest eines der
schönste Erlebnisse auf meiner Reise und hat bei mir Eindruck
hinterlassen.



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